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CBD (Cannabidiol) – Wirkung, Nebenwirkungen und Studien

CBD: gesundheitliche Vorteile, Wirkung und Nebenwirkung von Cannabisöl

Bei dem Wirkstoff Cannabidiol (kurz auch CBD genannt) handelt es sich um ein sogenanntes Cannabinoid. Neben dem der Allgemeinheit bekannteren Wirkstoff THC (Tetrahydrocannabinol) ist CBD das bis heute zu medizinischen Zwecken am besten untersuchte Cannabinoid der Hanfpflanze. Forscher gehen davon aus, dass es mehr als 60 unterschiedliche Cannabinoide gibt.

Bei diesen handelt es sich um Stoffe, die sich dadurch auszeichnen, dass sie physische und psychologische Effekte auf den Körper haben, welche für die Gesundheit der Menschen von großem Vorteil sein können. Diese Wirkstoffe, die erwiesenermaßen als positiv für die Gesundheit gelten, haben bei THC und CBD ähnliche Auswirkungen. Der wesentliche Unterschied zwischen THC und CBD ist, dass CBD keine psychisch aktiven Stoffe freisetzt, also nicht „high“ macht.

Dem CBD wird eine (wie übrigens auch bei dem Wirkstoff THC) antioxidative, stimmungsaufhellende, schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung zugesprochenen. Darüber hinaus kann CBD depressiven oder depressiv verstimmten Menschen helfen, mehr zur Ruhe zukommen, gegen Antriebslosigkeit und Schwierigkeiten sich zu motivieren vorzugehen, Ängste und Zwänge zu lindern beziehungsweise zu kontrollieren, Schlaflosigkeit zu reduzieren, den Appetit zu fördern und das grundsätzliche Level an Energie zu erhöhen.

CBD ist in den letzten Jahrzehnten in der medizinischen Forschung vor allem aufgrund seiner nicht psychotropen Wirkung ins Zentrum des wissenschaftlichen Interesses gerückt und die aktuelle Studienlage gibt Aufschluss über das Potenzial des Wirkstoffs und seine Ausdehnung und Anwendung im Feld der Medizin. Die wissenschaftlichen Hypothesen sowie bereits validierte Studien reichen von Untersuchungen zu der Wirkungsweise von CBD in der Krebstherapie, der Wirkung von CBD bei Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson, Epilepsie oder Diabetes bis hin zu der lindernden Rolle des Wirkstoffes bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen und sogar für die Hilfe bei der Entwöhnung von sogenannten Alltagssüchten, allen voran dem Rauchen. Aber auch bei anderen Suchterkrankungen gibt es mittlerweile Ansätze und erste Forschungsergebnisse, aus denen hervorgeht, dass eine Einnahme von CBD auch bei der Suchtentwöhnung von Alkohol oder Opiaten eine hilfreiche Rolle einnehmen kann.

Medizinischen Erkenntnissen liegt zugrunde, dass sich die in der Hanfpflanze befindenden bekannten Cannabinoide THC und CBD, wenn die dem Körper extern zugeführt werden, im menschlichen Körper verhalten wie eine dem Körper eigene Struktur, dem sogenannten System der Endocannabinoide. Die Wirkmechanismen von CBD können durch diese ähnliche Struktur an den im Gehirn vorhandenen Rezeptoren andocken und sind auf diese Weise in der Lage, mit den Kontrollsystemen des Körpers zu kommunizieren. Der menschliche Körper produziert eigene Cannabinoide im Rückenmark sowie im Gehirn. Indem sich CBD an diese dort vorhandenen Rezeptoren bindet, beeinflusst es die Aktivitäten im menschlichen Körper. Besagte Rezeptoren sind Teil des Endocannabinoid-Systems und zuständig für die Regulation von Gefühlen, Hunger, Aufmerksamkeit, Erinnerungen, Stimmung, Motivation, Schmerzempfinden und Koordination. CBD hat die grundsätzliche Angewohnheit, schädliche Prozesse im Körper zu beenden, indem es das Endocannabinoid-System ins Gleichgewicht bringt.

Ein gutes Beispiel für diese Eigenschaft des CBD ist die Behandlung von Patienten mit (chronischen) Schmerzen. Bei Schmerzen kann der für das Empfinden des Schmerzes verantwortliche Informationsaustausch, der nicht reguliert werden kann, vom Gehirn durch die externe Zugabe von CBD verlangsamt oder gestoppt werden. Andauernde Schmerzimpulse die zu aktiv wahrnehmbaren Schmerzen führen, werden so reguliert. Wenn also im Körper das System der Endocannabinoide nicht ausgeglichen ist, kann eine zusätzliche Einnahme von externen Cannabinoiden bei der Prävention, der Stabilisierung und einer Eindämmung des Fortschritts von Krankheiten helfen. Dies ist Grundannahme und Ausgangspunkt der weiteren medizinischen Forschung über Cannabidiol.

Eine der positivsten Seiten an der Verwendung von CBD ist, dass Einnahme dieser Substanz so gut wie keine negativen Nebenwirkungen hat. Zum einen hat der Wirkstoff nachweislich keine psychisch aktivierenden oder psychotropen Auswirkungen, wie es bei der Einnahme von THC der Fall ist. Zum anderen sind vor allem im Vergleich zu einer Einnahme von chemisch hergestellten Medikamenten keine negativen Auswirkungen bekannt. Vielmehr gilt es als erwiesen, dass CBD die teilweise schweren Nebenwirkungen von Medikamenten der Pharmaindustrie lindern kann.

Cannabinoid und Cannabisöl: Geschichte, Herkunft und Verbreitung

Hanf gilt als eine der ältesten Nutzpflanzen der Welt. Die Geschichte der schnell wachsenden und vielfältig nutzbaren Pflanze geht auf über 7000 Jahre zurück. Sie kann bis zu sechs Meter hoch werden und ist zweihäusig, d.h es gibt männliche und weibliche Blütenstände. Marihuana galt lange als wichtiger Teil der Volksmedizin und wurde erst mit dem Übergang vom 18. Bis zum 19. Jahrhundert für illegal erklärt und in die Kategorie der Drogen geschoben. Somit wurde auch in Bezug auf die Medizin nicht wesentlich an den Inhaltsstoffen, Wirkmechanismen und Möglichkeiten der Anwendung geforscht, beziehungsweise die Möglichkeiten zur Forschung waren nur sehr eingeschränkt vorhanden.

Der an der hebräischen Universität von Jerusalem tätige Wissenschaftler Rahpael Mechoulam war der erste, der Cannabidiol als einen eigenen Wirkstoff synthetisierte. Er ist in Israel bekannt dafür, dass er maßgeblich für die medizinische Verwendung von Cannabis eingetreten ist und mit seinen überzeugenden Erkenntnissen aus der Forschung die Politiker Israels davon überzeugen konnte, Hanf für die medizinische Forschung und auch für die tatsächliche Anwendung in der Praxis (bei bestimmten Krankheiten) freizugeben. Rahpael Mechoulam entdeckte während seiner Forschung das dem Körper eigene Endocannabinoidsystem und trug so wesentlich zu den Erkenntnissen über Cannabinoide und ihren möglichen Nutzen bei. Seine Erkenntnisse bilden die Basis der weiteren Forschung über die Anwendung von Cannabinoiden zu medizinischen Zwecken.

Von der chemischen Seite her betrachtet liegt Cannabidiol in der Pflanze überwiegend in Form von Säure vor. Das medizinische Endprodukt ist meist als Cannabisöl erhältlich und wird in Tropfen dosiert. In Deutschland steht Cannabidiol ebenfalls in Form von Cannabisöl legal zur Verfügung. Unter der gesetzlich verankerten Höchstgrenze von 0,2 Gramm an THC kann CBD selbst bezogen oder auf Rezept von einem Arzt verschrieben werden.

Cannabinoid als Krebsheilmittel: Tumoren stoppen durch CBD?

Bereits durchgeführte klinische Studien an Mäusen geben einen ersten Aufschluss darüber, das CBD das Wachstum von Tumoren hemmen kann. Diesbezüglich sind bislang nur langfristige Untersuchungen an Tieren durchgeführt worden, klinische Studienergebnisse an Menschen sind noch nicht in signifikanter Anzahl vorhanden. Ein Problem hierbei ist die Dauer der Studien. Ob ein Wirkstoff in der Lage ist einen Tumor langfristig zu hemmen, muss auf einen großen Zeitraum hin beobachtet werden und dafür ist die Forschung an CBD noch zu jung. Die Beobachtungen gehen allerdings in eine sehr positive Richtung. Es mehren sich „Ergebnisse“ von Patienten, deren Tumore während einer regelmäßigen Einnahme von Cannabidiol nicht weiter gewachsen sind.

Weitere vorläufige Ergebnisse der aktuellen Forschung zeigen eine hemmende Wirkung von CBD auf das Wachstum von Krebszellen in der Gebärmutter, der Brust und der Prostata sowie bei Leukämie.Als begleitende Unterstützung zur Therapie von Krebs wird Cannabidiol allerdings in der medizinischen Praxis bereits verwendet. Durch die Erfahrungen von Ärzten und Patienten wird eine schmerzlindernde, appetitanregende Wirkung erfasst. Die Nebenwirkungen der konventionellen Krebstherapie werden durch eine Einnahme von CBD gelindert. Was bereits als bewiesen gilt ist, dass CBD das grundsätzliche Wohlbefinden der Patienten steigert und so den Leidensdruck und die psychische Belastung, die durch die Krankheit entsteht, minimiert. Dies erhöht die Heilungschancen. Nicht nur bei der Krankheit Krebs.

CBD und Epilepsie

Bei dem Krankheitsbild Epilepsie werden sogenannte Neuronengruppen unkontrolliert im Gehirn entladen. Diese Entladung führt zu krampfartigen Anfällen mit spezifischen Störungen des Bewegungsapparates, des Verhaltens und/oder der emotionalen Struktur. Auch hier kann der Wirkstoff Cannabidiol einen Prozess im Körper unterbinden, im Falle von Epilepsie den der Entladung eben dieser Neuronen durch die Abschwächung der Impulse im Gehirn. Es besteht auf Grund der aktuellen Studienlage sehr große Hoffnung auf dem Gebiet der Epilepsie: Das Forschungsfeld über Cannabidiol und seine Verwendung und Wirkung bei der Epilepsie ist bereits sehr gut ausgestattet. Mehrere klinische Studien haben bereits ergeben, dass epileptische Anfälle im Durchschnitt um die Hälfte reduziert werden können. Viele Studien befassen sich mit Kindern, die an Epilepsie erkrankt sind und der Einnahme von CBD und die bisherigen Ergebnisse haben die Erwartungen weit übertroffen.

CBD und Alzheimer

Was durch Studien und Patientenberichte belegt werden konnte, ist das Fortschreiten von Krankheiten wie beispielsweise Alzheimer durch die Einnahme von CBD gehemmt werden kann. Die medizinische Wissenschaft gelangt in Bezug auf diese Krankheiten täglich zu neuen Erkenntnissen. Bei Alzheimer handelt es sich um eine Überproduktion von Zellen durch ein Störung im körpereigenen „Navigationssystem“ Daraus resultiert eine falsche Weitergabe von Informationen zur Produktion neuer Zellen über Botenstoffe. So werden Stoffe in einem Übermaß produziert und falsch im Gehirn abgelagert. Bei diesen Überschüssen handelt es sich um Eiweißverbindungen, diese können sich auf bereits vorhandenen Verbindungen ablagern beziehungsweise sie überlagern im Sinne von verstopfen. Die Eiweißablagerungen bestehen aus sogenannten Amyloid Beta Proteinen und werden maßgeblich für Alzheimer verantwortlich gemacht.Das CBD hilft dabei, diese überschüssigen Proteine abzubauen beziehungsweise die Produktion der überschüssigen Verbindungen zu regulieren. Die Neubildung von gesunden Nervenzellen wird ebenfalls durch die Einnahme von CBD unterstützt. Zusätzlich schützt Cannabidiol das Nervengewebes durch Antioxidantien.

CBD und Parkinson

Bei der als unheilbar geltenden chronischen Krankheit Parkinson kann je nach Schwere das gesamte zentrale Nervensystem des Patienten betroffen sein. Es können je nach Verlauf der Krankheit Einschränkungen des Bewegungsapparates auftreten oder das als typisches Merkmal von Parkinson bekannte, unkontrollierte Zittern oder Zucken von Muskeln. Je nachdem wie weit die Krankheit fortgeschritten ist und welche Areale dabei besonders betroffen sind, kann sie sogar in ihrem Verlauf zum Verlust des Sprechvermögens führen. Im Jahr 2017 wurde eine klinische Studie durchgeführt die beweist das CBD in der Lage ist, einen gewissen Rezeptor zu hemmen der die Einschränkungen der Bewegung sowie die unkontrollierten Impulse des motorischen Systems verursacht. Cannabidiol wirkt des weiteren neuroprotektiv, d.h. es „beschützt“ im wahrsten Sinne des Wortes die Nerven, indem es in der Lage ist diese schädlichen Prozesse zu unterbinden.

Psychische Krankheiten mit CBD bekämpfen

Auch bei psychischen Krankheitsbildern gibt es bereits validierte wissenschaftliche Erkenntnisse, das die Einnahme von CBD eine positive Wirkung erzielen kann. Die Geschichte von Hanf bei der Reduzierung von psychischer Belastung oder Symptomen von psychischen Erkrankungen ist bereits Hunderte vom Jahren alt. CBD weist sich grundsätzlich durch eine die Stimmung aufhellende Wirkung aus. Das geschieht dadurch, dass das CBD die Produktion von Serotonin im Körper positiv beeinflusst. Seratonin gilt in der Umgangssprache als Glückshormon. Bei einem dauerhaft niedrigen Serotoninspiegel ist die Gefahr einer Depression erhöht. CBD kann so depressive Stimmung, Angstzustände, Wut und Antriebslosigkeit durch die Förderung der Ausschüttung von eben diesem Hormon lindern.

CBD gilt deshalb auch als natürliche Alternative zu den chemischen, verschreibungspflichtigen Antidepressiva.Im Spektrum der psychischen Störungen, die in ihrem Fortschreiten oder Ausmaß gehemmt werden können finden sich verschiedene Formen und Intensitäten von Depressionen, Angststörungen, sozialen Phobien und posttraumatischen Belastungsstörungen.Validierte klinische Studien weisen bis dato eine positive Wirkung von CBD bei Angstzuständen, Zwangsstörungen, sowie auf das Stress- und Angstniveau nach. Auch Stress und Angstzustände, welche die Umwelt betreffen, also beispielsweise bestimmte Formen von Neurosen oder soziale Störungen können durch Cannabidiol positiv beeinflusst werden. CBD hat darüber hinaus auch eine nachweislich hemmende Wirkung auf Stress. Stress gilt als einer der Hauptträger von Depressionen und Erkrankungen wie dem Burn-out Syndrom, welches genauso wie Depressionen immer weiter verbreitet ist. Eine Studie aus dem Jahr 2006 belegt, dass der gelegentliche oder tägliche Konsum von Cannabinoiden depressive Symptome verringern kann. Eine moderate Verwendung von CBD Öl kann die Stimmung stabilisieren, indem innerliche Unruhe durch die Reduktion von Stress gefördert wird.

Diabetes und CBD

Eine weitere Krankheit, die durch die Einnahme von CBD positiv beeinflusst werden kann, ist der als Zuckerkrankheit bekannte und in zwei Typen eingeteilte Diabetes. Diabetes ist vor allem in westlichen, reichen Ländern im Verlauf der letzten Jahrzehnte zu einer weit verbreiteten Gefahr für die Gesundheit geworden. Dies liegt bei dem sogenannten Typ 2 Diabetes vor allem an einer falschen Ernährungsweise und einem Mangel an Bewegung. Diabetes kann zu Blindheit und in seinen extremen Ausmaß zu einem Absterben der Gliedmaßen führen sowie zu einem Versagen der Nieren. Bei Diabetes produziert der Körper nicht genug Insulin, um das mit Zucker versetzte Blut zu reinigen. Beide Krankheiten werden als chronisch bezeichnet, allerdings wird bei Diabetes Typ 1 eine Störung des Körpers betreffend der Produktion von Insulin als Ursache erklärt und bei Typ 2 wird eine Störung des Metabolischen Systems für den Mangel an Insulin verantwortlich gemacht. Bei Typ 1 werden sogenannte Beta-Zellen vom eigenen Körper angegriffen und CBD kann dort in seiner Wirkungsweise Prozesse zu beenden eingreifen und die Zellen schützen. Diese Zellen sind verantwortlich für die Förderung von Insulin. Eine Störung dieser Art geht auch immer einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse einher, diese wird durch CBD entlastet, genauso wie die Nieren. Bei Typ 2 Diabetes reicht das produzierte Insulin nicht aus. Als Hauptgrund dafür gelten Entzündungen. Die diesen Entzündungen entgegen wirkende Fähigkeit von CBD kann hier medizinisch von großem Nutzen sein.

Hilft CBD bei Suchterkrankungen?

Ein weiterer positiver Aspekt von CBD ist seine Hilfe bei der Entwöhnung von Suchtstoffen. Erste Ergebnisse in Bezug auf die Erleichterung beim Aufhören zu rauchen liegen vor.CBD hat auch für das Suchtempfinden eine hemmende Wirkung parat.Durch die Anhebung des Seratoninspiegels und der Reduktionen von Stress ist die Sucht abgeschwächter wahrnehmbar und das Vergangene geht sukzessive zurück. Es müssen noch weitere Studien durchführt werden, aber CBD hat auch bei anderen Suchterkrankungen Potenzial Cannabispflanze, ist ein Cannabinoid, das auf mehrere Neurotransmitter wirkt, die mit Abhängigkeiten in Zusammenhang stehen. Auch bei anderen Süchten wird CBD mittlerweile eins positive Wirkung zugeschrieben. Es mag paradox klingen, aber die nicht high machende Wirkung des Cannabidiol kann helfen, Rückfallquoten zu minimieren und Entzugserscheinungen zu lindern.

Weitere medizinische Anwendungsgebiete von Cannabinoiden

Da das Interesse an der potenziell positiven von CBD aufgrund der vielversprechenden Erkenntnisse immer weiter ausgedehnt wird, werden weit mehr medizinische Bereiche und Krankheiten als die bereits genannten untersucht. Zu ihnen zählen den Untersuchungen zur Wirkung von CBD bei den Krankheiten Multiple Sklerose, Rheuma, Osteoporose, Bescherdenbei der Menopause und Autismus. Es wird mit Sicherheit neuere und immer bessere Erkenntnisse geben. Die Studien, die bisher durchgeführt worden sind, sind äußerst vielversprechend. Die medizinische Legalisierung des Anbaus der Pflanzen und ihre aufgrund klinischer Studien erleichterter Verwendung in der Medizin schreitet immer mehr und in größeren Teilen der Welt voran.

Cannabidiol fällt nicht in die Kategorie der Suchtstoffe und grundsätzlich muss das negative Image von Cannabis nach den neuesten Forschungsergebnissen gründlich überdacht werden. Möglicherweise steht die medizinische Forschung auch auf dem Gebiet des Alterns vor neuen Durchbrüchen. Durch die Nachahmung der körpereigenen Struktur ist Cannabinoid und das Endprodukt Cannabisöl sehr interessant und potenziell vielseitig einsetzbar. Wenn das Mittel gänzlich vom Gesetz der Betäubungsmittel befreit wäre, könnte es sehr billig und flächendeckend hergestellt werden. Damit wären Therapien auch wesentlich günstiger. Bislang ist die Anwendung von Cannabinoiden noch etwas gewöhnungsbedürftig und die Abrechnung der Substanz durch die Krankenkassen mitunter noch schwierig. Allerdings befindet sich die Medizin, was den Nutzen von Cannabinoiden für die Gesundheit der Menschen betrifft in einem starken Wandel.

CBD (Cannabidiol) – Wirkung, Nebenwirkungen und Studien
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