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Kann CBD gegen Erbrechen helfen? Dosierung, Einnahme, Zubereitung.

Fast jeder kennt das flaue Gefühl in der Magengegend. Viele Menschen leiden unter Übelkeit, nachdem sie bestimmte Lebensmittel verzehrt haben oder wenn sich eine Grippe ankündigt. Vorwiegend in der Winterzeit suchen zahlreiche Menschen aufgrund von Übelkeit oder Infekten ihren Arzt auf. Häufig verschreiben die Ärzte Medikamente, die nicht zwingend eingenommen werden müssten, wenn man seinem Körper ausreichend Zeit geben würde, sich von allein zu erholen.
In vielen Fällen sind Ingwer-, Kümmel-, oder Anistee hilfreich.

Kann bei Übelkeit und diesen Beschwerden bei Erkältungen auch CBD helfen? Ist es besser ein normales Medikament einzunehmen? Ob bei Übelkeit und den Begleitsymptomen CBD gegen Erbrechen hilfreich sein kann, wird in diesem Beitrag behandelt.

Übelkeit

Eine Übelkeit hatte sicherlich jeder schon erlebt. Das kann viele Ursachen haben, zum Beispiel eine Magen-Darm-Grippe, eine Autofahrt, zu viel Alkohol oder ein sehr deftiges Essen. Aufgrund der vielen Ursachen ist der Grund für das Übelkeitsgefühl nicht immer sofort erkennbar.

Eine Übelkeit wird von Flauheit im Magen begleitet sowie einem Gefühl, das Essen wieder zu erbrechen. Das Gefühl des Brechreizes ist aber nicht immer vorhanden, sondern es kommt oft zu Bauchkrämpfen, Durchfall oder Appetitmangel.

Für Übelkeit sind hauptsächlich verantwortlich:

  • Migräne
  • Bakterien- oder Virusinfektionen
  • Unverträglichkeiten gegen Fructose, Histamin oder Lactose
  • Zöliakie
  • zu viel Nahrungsaufnahme
  • Nebenwirkungen durch Arzneimittel
  • Vergiftung durch Lebensmittel
  • übertriebener Alkoholgenuss
  • Schmerzen
  • Schwangerschaft

Je nach Ursache für die Übelkeit stehen diverse Mittel zur Verfügung, diese zu mildern. Viele Menschen greifen zu Magentabletten oder trinken Tees. Auch CBD gegen Erbrechen kann die Übelkeit beseitigen sowie den Brechreiz mindern.

Dieses Brechreizgefühl ist eine äußerst unangenehmes Gefühl. Normalweise zeigt ein Brechreiz an, dass man in Kürze erbrechen muss, auch wenn es manchmal doch nicht dazu kommt. In manchen Fällen ist es nur ein kurzzeitiges Gefühl.

Es ist für Mediziner nicht immer einfach, das geeignet Medikament gegen Brechreiz und Erbrechen zu ermitteln. Es gibt verschiedene Therapiemöglichkeiten, die mit unterschiedlichem Erfolg wirken. Bei Reisekrankheit hilft beispielsweise das Medikament Dimenhydrinat, aber es hilft nicht gegen weitere Formen der Übelkeit.

Übelkeit sowie Erbrechen stellen Abwehrmechanismen zum Schutz des Organismus dar. Ein Brechreiz von kurzer Dauer ist positiv werden als schützende und bewirkt das Auskurieren anderer Symptome. Es gibt aber auch andauernden Brechreiz oder es kann gar eine chronische Erkrankung vorliegen, die sich nicht verbessert.

Patienten sollten sich, wenn keine deutliche Ursache feststellbar ist, mit ihrem Arzt besprechen. Das gilt vor allem dann, wenn das Übel nicht nicht nach ein paar Tagen vorbei ist. Es kann dann ein Warnzeichen für ernstere Erkrankungen sein.

Folgende Ursachen sind möglich:

  • Anfälle
  • Migräne
  • Schmerzen
  • Reisekrankheit
  • Ohrenleiden und -infektionen
  • Kopfverletzungen
  • Entzündungen des Blinddarms
  • Hepatitis
  • Gastritis
  • Pankreatitis
  • Bakterieninfektionen
  • Virusinfektionen
  • Chemotherapie
  • Arzneimittel
  • Gifte
  • Pestizide
  • Herzinfarkt
  • Psychiatrische Probleme

Was ist die Funktion des Brechreizes?

Zahlreiche Organe sorgen für die Übelkeit, ganz besonders das Gehirn, das Nervensystem und das GI-System. Mediziner kennen sich besser mit dem Erbrechen aus als mit der Übelkeit an sich. Deshalb gibt es bessere Behandlungsmöglichkeiten für Erbrechen.

Wissenschaftler fanden heraus, dass manche Rezeptoren eine Schlüsselrolle bei der Kontrolle für Brechreiz sind. Die besagten Rezeptoren produzieren und binden Serotonin. Die gesteigerte Ausschüttung von Serotonin leistet einen Beitrag zum Brechreiz. Um die Serotoninausschüttung auszuschalten, kommt Zofran zum Einsatz.

Es wird schon eine längere Zeit daran geforscht, ob es funktioniert, Brechreiz ohne Medikamente zu therapieren. Es stellte sich heraus, dass CBD gegen Erbrechen hierbei erfolgreich sein kann.

CBD-Öl und Hanföl: Unterschiede bei der Behandlung von Übelkeit

Bei Hanföl und CBD-Öl handelt es sich nicht um dasselbe. Beide Begriffe unterscheiden sich erheblich. Die beiden Öle dienen verschiedenen Zwecken und werden jeweils aus unterschiedlichen Teilen der Handpflanze gewonnen.

Cannabinoide stecken in den Blüten der Hanfpflanze. Nach der Gewinnung des Extraktes entsteht ein Öl mit reichlich Cannabidiol, aber wenig THC. Die Herstellungsmethoden sind verschieden und manche Produzenten nutzen Cannabis statt Hanf. So enthalten manche Produkte Cannabinoid und THC. Die erlaubte Menge an THC ist allerdings streng geregelt.

Hanföl wird im Regelfall aus dem Samen der Pflanze gewonnen. Die Hälfte des Gewichtes der Samenkörner entfällt auf das Öl. Das Öl wird durch Pressung gewonnen. In den Samen steckt nur wenig THC und auch wenig Cannabinoid, welches nicht für medizinische Anwendungen ausreicht. Hanföl enthält viel Vitamin E und ist in zahlreichen Gesundheitsprodukten enthalten.

Wie hilft CBD gegen Erbrechen und Übelkeit?

Erbrechen ist laut der allgemeinen Ansicht ein Symptom und keine Krankheit. Die Wahrnehmung ist, dass Fremdpartikel in den Körper gelangt sind, die wieder hinaus müssen. Man muss jedoch verstehen, dass nicht alles, was der Körper als schlecht ansieht, auch tatsächlich so ist.

Die Wissenschaft stellte im Laufe der Zeit fest, dass eine Verbindung zwischen dem Brechreiz und dem Endocannabinoid-System (kurz ECS) gibt. Das ECS ist ein einmaliges Kommunikationsmittel zwischen Gehirn und Körper. Es ist für die Regulierung von Neurotransmittern zuständig. Das Unwohlsein wird laut Forschern durch dieses ECS reguliert. Es konnte ermittelt werden, das das durch Übelkeit verursachte Verhalten von Ratten durch Cannabinoide reduziert werden konnte. Es wurde daran weiter geforscht und es stellte sich heraus, das Cannabinoide als Antemetikum für den Menschen wirksam sein können.

Vorteile von CBD gegenüber herkömmlichen Arzneimitteln

CBD gegen Erbrechen ist die geeignete Lösung für diejenigen, bei denen normale Medikamente nicht gut wirken. Nebenwirkungen sind außerdem eher bei regulären Medikamenten zu finden. Das können zum Beispiel Depressionen, Schwindel, Angst, Verwirrung, Durchfall, Schwitzen, Kopfschmerzen oder eine dunkel verfärbte Zunge sein.

Mit CBD gegen Erbrechen ist es möglich, die Übelkeit ohne die Nebenwirkungen zu beseitigen. Ein anderer Vorteil des Öls ist, dass es keinen Rauschzustand hervorruft und dennoch sehr positiv wirkt.

Cannabisöl kann dabei behilflich sein, Übelkeit und Brechreiz, das von unterschiedlichen Ursachen herrührt, abzumildern. Dass CBD-Öl gegen Brechreiz und Übelkeit wirksam sein kann, liegt an den verschiedenen Inhaltsstoffen, wie zum Beispiel Cannabidiol (kurz CBD).
CBD gegen Erbrechen wirkt im Gegensatz zu dem im Hanf enthaltenen THC mit seiner Rauschwirkung nicht psychoaktiv. Deshalb kommt CBD bei Übelkeit und anderen Symptomen zum Einsatz. Zahlreiche Patienten berichten ebenfalls von positiven Wirkungen bei Schlafstörungen, chronischen Schmerzen und Depressionen.

CBD gegen Erbrechen hemmt die 5HT1a-Rezeptoren, was bewirkt, das der Brechreiz und die Übelkeit abklingen. Das wird auch als antagonistische Wirkung am HT3-Rezeptor bezeichnet.

Zusätzlich zu dieser Wirkung hat CBD-Öl noch einen weiteren Vorteil für die Gesundheit. Brechreiz wird durch eine Gehirnstimulation ausgelöst. Bei der Einnahme von CBD-Öl gegen Übelkeitsgefühle wird der Brechreiz, der im Kopf entstand, durch einen veränderten Ausstoß von Serotonin gelindert.

Es wird auch bestätigt, dass durch CBD gegen Erbrechen der Wirkstoff Anandamid, ein Glückshormon, ausgeschüttet wird. Das hilft dem Patienten dabei, dass er sich schnell besser fühlt. Die Übelkeit und andere Erscheinungen klingen ab. Bei der Einnahme von CBD nimmt dieses Glückshormon nicht in so großem Maße ab und alles gerät wieder in Balance. Der Anandamidspiegel erhöht sich und sorgt für eine Stimmungsaufhellung und eine Schmerzlinderung im Organismus. Es wird vermutet, dass diese Erhöhung positiv auf den Mangel an Endocannabidiol wirken kann, was hilfreich für Migränepatienten sein kann.

Weitere Anwendungsgebiete von CBD

Ein weiteres wichtiges Anwendungsgebiet von CBD gegen Erbrechen ist die bei Krebspatienten, die wegen ihrer Chemotherapie häufig eine starke Übelkeit verspüren. Es wurde bereits vor einigen Jahrzehnten herausgefunden, dass Cannabis nach einer Chemotherapie die auftretende Übelkeit lindern kann.

Heute ist in vielen Ländern, wie USA, England oder Deutschland, der Einsatz von Cannabisextrakt durch Ärzte eine zugelassene Therapie. CBD-Öl kann sogar besser gegen Übelkeit nach einer Chemotherapie helfen als die gängigen Antiemetika. Es kann gesagt werden, dass CBD-Öl Übelkeit sehr gut bekämpfen kann und es bestens geeignet ist, wenn es ein natürliches Präparat mit sehr wenig Nebenwirkungen sein soll.
CBD gegen Erbrechen ist natürlich kein Wundermittel und wenn die Übelkeit lang andauert oder von anderen Symptomen begleitet wird, sollte der Arzt besucht werden. Der Arzt wird bei einer Untersuchung die Ursache feststellen und mit dem Patienten eine Lösung erarbeiten. In einigen Fällen sind zusätzlich zum CBD-Öl auch rezeptpflichtige Medikamente notwendig, um eine Linderung zu erzielen.

Wie erfolgt die Einnahme von CBD gegen Erbrechen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten CBD-Öl gegen Übelkeit einzunehmen. Die Einnahme sollte mit dem Arzt abgesprochen werden, um Risiken abzuklären und auszuschließen.

Bei der Einnahme von CBD Öl Tropfen gegen Erbrechen oder CBD-Kapseln geschehen im Organismus Veränderungen. Die CBD-Produkte wirken aktivierend auf die Cannabinoid-CB1- sowie CB2-Rezeptoren. Diese Produkte besitzen außerdem neuroproduktive, antiemetische und entzündungshemmende Eigenschaften, die dem Körper helfen und sich positiv auswirken können. Das trifft zum Beispiel auf bakterielle oder virale Erkrankungen, Entzündungen oder Schmerzen zu, die mit herkömmlichen Arzneimitteln nicht verschwinden.

CBD Öl Tropfen gegen Erbrechen auf die Zunge geben

Eine einfache Methode ist das Tröpfeln des Öls auf die Zunge. Es dringt so direkt in die Schleimhaut ein und die enthaltenen Wirkstoffe werden zügig aufgenommen. Die Tropfen lassen sich sehr leicht dosieren.

Kapseln mit CBD

Diese Methode lässt sich auch gut dosieren. Die Wirkung tritt etwas verzögert ein, aber die Kapseln sind geschmacksneutral. Wenn die Besserung der Übelkeit sofort eintreten soll, sind die Kapseln nicht das richtige Mittel.

Dampf einatmen

Eine schnelle Wirkungsweise hat auch das Einatmen von CBD-Dampf. Er ist freundlich zur Lunge und der Dampf gelangt schnell ins Blut.

Schlucken von CBD-Öl

Häufig wird CBD-Öl durch Schlucken eingenommen. Es läuft durch den Verdauungsapparat und wird durch die Leber wieder abgebaut. Der Stoff gelangt an die betroffenen Stellen des Körpers.

Einnahme als Lebensmittel

Die Wirkung tritt bei dieser Methode nach einer halben Stunde ein. Diese erscheint zwar lang, aber die Wirkung hält auch deutlich länger an. Das geschieht dadurch, dass der Stoff sehr langsam ins Blut gelangt. Der Ölgeschmack kann je nach verwendeter Pflanzensorte unterschiedlich sein.

CBD-Öl im Lieblingsgetränk oder Lieblingsessen

Das ist eine praktikable Methode, um das Öl leicht im Alltag unterzubringen. Die Einnahme ist einfach und die Fette dienen als Träger in der Nahrung, wodurch die Fettsäuren schneller in den Organismus gelangen. Die Aufnahme von Nährstoffen aus gesunden Nahrungsmittel ist somit leichter und gelingt besser.

Verwendungshinweise bei CBD gegen Erbrechen

Bei der Herstellung von CBD gegen Erbrechen sollten stets hohe Qualitätsansprüche und Standards gelten. Die Auswahl der Pflanzen und die Produktion beeinflussen die Wirkung erheblich.

Fazit

CBD gegen Erbrechen ist ein großer Schatz in der Medizin. Es könnten Therapiemöglichkeiten entstehen, durch die normale Medikamente nicht mehr nötig wären. Wissenschaftler sind von den Effekten des Wirkstoffs begeistert und setzen bereits auf diese Methode der Behandlung. Man sollte sich stets vor solch einer Behandlung mit seinem Arzt besprechen. Es sollten nur seriöse Lieferanten zum Einkauf ausgewählt werden.

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