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Vorteile einer privaten Krankenversicherung (PKV)

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Vorteile einer PKV

Für viele Menschen erschließen sich die Vorteile einer privaten Krankenversicherung nicht auf den ersten Blick. Beim Vergleich der Menschen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind, und denen, die sich privat versichert haben, scheinen die meisten Menschen die gesetzliche Krankenkasse vorzuziehen. 

Doch das bedeutet nicht automatisch, dass diese Menschen gerne auf die Vorteile einer privaten Krankenversicherung verzichten. Außerdem ist die Versicherung in einer gesetzlichen Krankenversicherung oft Pflicht.

Es besteht also oft keine freie Wahl der der Art der Krankenversicherung. Vielmehr können viele Menschen die Vorteile einer privaten Krankenversicherung nicht nutzen, weil sie nicht zu den Berufsgruppen gehören, für die diese Krankenversicherung gedacht ist. 

Fakt ist nämlich, dass die Vorteile einer privaten Krankenversicherung nur für Angestellte mit einem bestimmten Bruttoverdienst, für Beamte und Beamtenanwärter, für Studenten, sowie für Selbstständige oder Freiberufler zur Verfügung stehen. Alle anderen Menschen sind wegen ihrer Berufszugehörigkeit verpflichtet dazu, sich in der gesetzlichen Krankenversicherung zu versichern. Sie könnten also die Vorteile einer privaten Krankenversicherung gar nicht genießen – oder nur, wenn sie ihren derzeitigen Status in einen anderen ändern. 

Theoretisch ist es durchaus möglich, bei Erfüllung bestimmter Bedingungen von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung zu wechseln. Und umgekehrt. In der Praxis ist der Wechsel von einer gesetzlichen zu einer privaten Krankenversicherung oft nicht möglich, weil die Bedingungen dafür nicht erfüllt werden. Es kann sich derzeit eben nicht jeder privat versichern, und die Vorteile einer privaten Krankenversicherung für sich nutzen. Viele Menschen bedauern das.

Wie viele Menschen genießen die Vorteile einer privaten Krankenversicherung?

Derzeit genießen etwa neun Millionen Menschen die Vorteile einer privaten Krankenversicherung (PKV). Die gesetzlichen Krankenkassen versichern etwa 72 Millionen Menschen – aber wenn man weiß, dass die Vorteile einer privaten Krankenversicherung nicht jedem zugestanden werden, ist dieses Verhältnis auch normal. Die meisten Menschen, die sich gesetzlich versichern, erfüllen eben nicht die Bedingungen, durch die man in den Genuss der Vorteile einer privaten Krankenversicherung kommen könnte.

Aus diesen Zahlen abzuleiten, dass die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) einen besseren Gesundheitsschutz, und mehr Vorteile für die Versicherten bieten würde, ist falsch. Vielmehr ist die gesetzliche Krankenversicherung eine Pflichtversicherung, die für viele Berufsgruppen gilt. Sie ist daher für viele Menschen in der BRD die einzige Möglichkeit, sich zu versichern. Oftmals besteht dank der Berufswahl oder der Firmenzugehörigkeit noch nicht einmal eine Wahlmöglichkeit, bei welcher Krankenkasse jemand Mitglied wird.

Es ist genau anders herum, als viele Menschen vermuten: Die gesetzlichen Krankenkassen fallen in neuerer Zeit durch immer schlechtere Leistungen auf. Sie streichen beispielsweise für immer mehr Medikamente die Zuzahlungen. Bestimmte Vorsorgeuntersuchungen muss der Patient mittlerweile selbst bezahlen. Auch Präventionsleistungen fallen zum Teil weg. Viele Kunden sind deswegen unzufrieden mit ihrer gesetzlichen Krankenkasse. Wenn alle Menschen – unabhängig von Berufsstand und anderen Ausschlussfaktoren – die Vorteile einer privaten Krankenversicherung genießen dürften, würden viele Menschen die Krankenkasse wechseln. 

Fakt ist, dass der Wechsel aus einer gesetzlichen Krankenversicherung zu einer anderen gesetzlichen Krankenversicherung meistens wegen niedrigerer Kosten, oder wegen vermeintlich besserer Leistungen erfolgt. Möglich ist der Wechsel allerdings nur unter bestimmten Bedingungen. Mit den Vorteilen einer privaten Krankenversicherung kann sich auch die neu gewählte gesetzliche Krankenversicherung meist nicht vergleichen lassen. Fakt ist, dass die Versicherten in einer privaten Krankenversicherung deutlich bessere Leistungen erhalten. Ihnen steht – je nach gewähltem Tarif – beispielsweise eine Chefarztbehandlung und ein Einzelzimmer in der Klinik ihrer Wahl zu. 

Erfahrungsgemäß erhalten Privatpatienten deutlich schneller einen Termin beim Facharzt. Bei manchen Medizinern gibt es sogar gesonderte Sprechstunden. Fakt ist auch, dass viele Angestellte gerne in die PKV wechseln möchten, es aber wegen der dafür notwendigen Verdienstgrenze nicht können. Die Bedingung für eine Mitgliedschaft in der PKV lautet, dass Angestellte nur bei einem monatlichen Bruttogehalt über 5.062,50 Euro, beziehungsweise einem Jahresgehalt von 60.750 Euro Mitglieder der PKV werden können. Diese Daten sind für 2019 gültig. 

Daher sind Angestellte mit einem geringer ausfallenden Bruttogehalt dazu gezwungen, in der gesetzlichen Krankenversicherung zu verbleiben. Selbst wenn sie es möchten, können Angestellte mit einem geringeren Einkommen nicht vielen Vorteile einer privaten Krankenversicherung genießen. Schauen wir uns nun die einzelnen Vorteile einer privaten Krankenversicherung genauer an.

Die Vorteile einer privaten Krankenversicherung

PKV-Interessierte haben heute die Wahl zwischen mehr als vierzig privaten Versicherern. Die zukünftigen Mitglieder einer PKV können zwischen Hunderten von Versicherungstarifen denjenigen auswählen, der ihren Wünschen und Bedürfnissen am meisten entspricht. Ohne eine Beratung und ausführliche Vorab-Informationen zu den Anbietern, oder den Inhalten und Unterschieden der zahlreichen Versicherungstarife, ist eine individuell zugeschnittene Lösung nicht machbar. Wer lebenslang die Vorteile einer privaten Krankenversicherung genießen möchte, sollte schon beim Abschluss einer PKV an später denken. 

Das hohe Leistungsniveau der privaten Krankenversicherungen ist den meisten Menschen bekannt. Als privat versicherter Mensch bestimmt man in weiten Teilen selbst, welche Art und welchen Umfang an gesundheitlichen Leistungen man von seiner Versicherung erhalten möchte. Die Beiträge für die PKV sind oftmals günstiger als die einer gesetzlichen Krankenkasse. Die Beitragshöhe hängt aber davon ab, für welchen Tarif sich jemand entscheidet. Nutzen Sie einfach unseren kostenfreien Vergleichsrechner, um sich die kostengünstigste Privatversicherung anzeigen zu lassen.

Dass Privatversicherte oft sehr viel eher einen Termin beim Facharzt erhalten, ist eine Tatsache. Auch die kürzeren Wartezeiten im Wartezimmer sind eine Tatsache. Den privat versicherten Patienten steht außerdem ein breites Behandlungsspektrum zur Verfügung, das beispielsweise auch die Verordnung von Homöopathie oder die Kosten einer Heilpraktiker-Behandlung umfasst. Viele gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten für solche Leistungen nicht. Bei Zahnersatz oder Krankenhausaufenthalten sind privat versicherte Patienten deutlich besser gestellt als gesetzlich versicherte. 

Auch hier entscheidet aber der ausgesuchte Tarif. Im günstigen Basistarif ähneln sich die übernommenen Leistungen der privaten Versicherungen mit denen der gesetzlichen Krankenversicherungen. Bei höherwertigen Tarifen übertreffen die gebotenen Leistungen der PKV die der GKV aber bei weitem. Interessant ist auch die Leistungsgarantie, die die privaten Krankenversicherer per Vertrag sicherstellen. Außerdem besteht grundsätzlich die freie Krankenhaus- und Arztwahl.

Was bedeuten diese Vorteile einer privaten Krankenversicherung nun im Einzelnen?

Nach dem wir Ihnen die vielen Vorteile einer privaten Krankenversicherung im vorigen Abschnitt erläutert haben, haben Sie vielleicht Fragen zu einzelnen Punkten. Daher informieren wir Sie im Folgenden detaillierter über die Vorteile einer privaten Krankenversicherung.

Die Beitragsberechnung

Einer der Vorteile einer privaten Krankenversicherung ist, dass alle PKV-Beiträge einkommensunabhängig berechnet werden. Daher ergibt sich durch eine Berechnung im PVK-Vergleichsrechner, dass insbesondere die Versicherten, die ein hohes Bruttoeinkommen beziehen, in der privaten Krankenversicherung deutlich günstiger versichert werden können, als es mit der gesetzlichen Absicherung möglich ist. Nehmen wir als Beispiel einen 30-jährigen Angestellten. Dieser zahlt bei einem guten Gehalt oberhalb der 5.000 Euro nur 220 Euro im Monat, um einen Versicherungstarif mit einem ausgewogenen Versicherungsschutz genießen zu können.

Die bei der PKV gebotenen Leistungen

Weitere Vorteile einer privaten Krankenversicherung liegen in den gebotenen Leistungen der PVK. Die Privatversicherten können die von Ihnen gewünschten Leistungen individuell festlegen. Sie wählen einfach einen PKV-Tarif, dessen Leistungsspektrum ihren individuellen Bedürfnissen am ehesten entgegenkommt. Wählen sie zum Beispiel einen Tarif, der neben einer Chefarztbehandlung auch notwendig werdende Heilpraktiker-Behandlungen abdeckt, genießen solche Patienten oft eine deutlich bessere medizinische Versorgung.

Die Möglichkeit, berufs­spezifische Tarife zu nutzen

Beamte, Mediziner und Studenten genießen die besonderen Vorteile einer privaten Krankenversicherung, weil für diese Gruppen berufsspezifische Versicherungstarife zur Verfügung stehen. Auch bei diesen Sondertarifen ist ein hohes Leistungsniveau zu günstigen Preisen garantiert.

Zu Wartezeiten und Termin­vergaben
Was viele gesetzlich Versicherte als Ärgernis empfinden, ist die Vorzugsbehandlung für Privatpatienten. Diese können in der Regel schneller Termine bei einem Facharzt erhalten, und sie haben bei Arztbesuchen oft kürzere Wartezeiten in Kauf zu nehmen. Manche Mediziner, die eine Privatpraxis führen, nehmen nur noch Privatpatienten auf. Andere haben für diese Klientel ein eigenes Wartezimmer oder eigene Sprechzeiten eingerichtet. Ob sich das bewährt, soll hier nicht hinterfragt werden.

Die vermeintliche Ungleichbehandlung von gesetzlich versichterten Patienten ist den unterschiedlichen Kostenübernahmen der PVK- und der GKV-Patienten geschuldet. Die Ärzte müssen dank der Budgetierung und der Spardiktate der Bundesregierung heute deutlich mehr rechnen, um ihre Praxis in der Gewinnzone zu halten. Daher versuchen sie, den Praxisbetrieb so zu gestalten, dass alle Patienten zu ihrem Recht kommen. Oft werden Gemeinschaftspraxen gebildet, um eine gute Versorgung aller zu erreichen. Es steht zu hoffen, dass die politischen Bestrebungen dahingehend verändert werden, dass kein Patient sich nur wegen der Art seiner Krankenversicherung benachteiligt fühlen muss.

Medizinischer Fortschritt

Privat versicherte Patienten profitieren von medizinischem Fortschritt oft eher, als gesetzlich Versicherte. Die Vorteile einer privaten Krankenversicherung beinhalten auch, dass ein Patient mit Privatversicherung eher in den Genuss neuer Behandlungsmethoden kommt. Es kann zum Beispiel vorkommen, dass Privatversicherte eher als andere mit neuen bildgebenden Verfahren behandelt werden, die extrem teuer sind. Die Vorteile einer privaten Krankenversicherung zahlen sich ganz besonders aus, wenn ein Patient an Krebs erkrankt. Privatversicherte können sich im Fall der Fälle an die besten Mediziner ihres Faches wenden, und von innovativen Operationsmethoden, oder neuen Therapien profitieren.

Die Leistungs­garantie der PKV

Einer der größten Vorteile einer privaten Krankenversicherung ist, dass alle im Vertrag zugesicherten Leistungen von der Versicherung nicht gekürzt werden können. Im Gegensatz dazu kann eine gesetzliche Krankenversicherung beliebige Leistungen aus dem Leistungskatalog nehmen, ohne dass die Versicherten irgendetwas dagegen unternehmen können. Der Sparzwang diktiert die Maßnahmen. 

So werden seit einigen Jahren für neue Lesebrillen nicht mehr die Kosten erstattet. Für bessere Leistungen beim Zahnersatz müssen bei der GKV seit längerem Zusatzversicherungen abgeschlossen werden. Einige Vorsorgeuntersuchungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr übernommen, und vieles andere mehr. Eine Leistungsgarantie besteht nur bei der PKV. Hier werden die vom Vertragsnehmer gewünschten, und im Vertrag stehenden Leistungen vollumfänglich erfüllt.

Vorteile bei einem Krankenhausaufenthalt

Naturgemäß ist es von der gewählten PKV abhängig, ob im Vertrag ein Einzelzimmer vereinbart wurde, das eine ungestörte Genesung ermöglicht. Die Vorteile einer privaten Krankenversicherung beinhalten auch eine Chefarztbehandlung, wenn diese durch den gewählten Tarif vereinbart wurde, sowie die freie Wahl der Klinik. Sie können also als Privatpatient auch eine spezialisierte Klinik am Chiemsee, oder die Berliner Charité wählen, wenn hier mehr für Sie getan werden kann als anderswo, oder am eigenen Wohnort. Wenn Ihnen diese Vorteile einer privaten Krankenversicherung wichtig sind, sollte der ausgesuchte Tarif der PKV sie beinhalten.

Die Möglichkeit eines Tarifwechsels

Im Leben ändert sich manches zum Guten. Zu anderen Zeiten ändert sich einiges zum Schlechten. Darauf muss man als Patient reagieren können – und das ermöglicht die gesetzliche Krankenversicherung nicht in jedem Fall. Bei einer Gehaltserhöhung erhöht sich die monatlich zu zahlende Rate an die GKV automatisch. Wenn Sie arbeitslos werden sollten oder ein Unfall Sie monatelang außer Gefecht setzt, können Sie nicht einfach einen günstigeren Tarif bei der GKV beantragen. Dafür übernehmen aber die eingeschalteten Versorgungsämter die Überweisung an die Krankenkasse.

Bei der Privatversicherung ist die individuelle Anpassung oder Änderung der Tarife aber möglich. Ein Privatpatient kann jederzeit – und als gesetzlich verbrieftes Recht – einen anderen Tarif beantragen, der mit den gleichen Leistungen des Versicherers punkten kann. Die Versicherten können gegebenenfalls auch auf einen günstigeren Basistarif umsteigen. Sie verlieren dann aber den Anspruch auf besondere Leistungen, die im zuvor abgeschlossenen Vertrag vereinbart werden. So oder so profitieren die Vertragsnehmer weiterhin von den Vorteilen ihrer privaten Krankenversicherung. Alle Anpassungen nehmen die Privatversicherten gegebenenfalls selbst vor. Dabei sind auch Anpassungen nach oben hin möglich.

Zuzahlungen für verschreibungspflichtige Medikamente

Bei der GKV bezahlen Sie in der Regel für die meisten verschreibungspflichtigen Medikamente und Hilfsmittel einen Eigenanteil, die sogenannte Rezeptgebühr. Diese kann in neuerer Zeit durch eine „wirtschaftliche Zuzahlung“ noch erhöht werden. Bei der PKV fallen hingegen bei verschreibungspflichtigen Medikamenten keine Eigenbeteiligungen in Form einer Rezeptgebühr oder wirtschaftlichen Zuzahlung an.

Die Möglichkeit von Beitragsrückerstattungen

Je nachdem, welchen Versicherer ein Privatkunde gewählt hat, kann dieser eine teilweise Rückerstattung eingezahlter Monatsbeiträge beantragen, wenn binnen der zurückliegenden zwölf Monate keine PKV-Leistung genutzt wurden, bzw. keine Rechnungen zur Erstattung eingeschickt wurden. Wer diesen Vorteil nutzen möchte, sollte einen Anbieter mit entsprechenden Leistungsangeboten auswählen. Es empfiehlt sich, vor Vertragsabschluss einen erfahrenen Berater zu konsultieren. Es lohnt sich, sich ausführlich über solche Vorteile einer privaten Krankenversicherung zu informieren. 

Gibt es noch weitere Vorteile, die man nutzen könnte?

Ein guter Rat für Selbstständige ist es, ihre private Krankenversicherung mit einer Krankenhaustagegeld-Versicherung aufzustocken. Wer durch seinen selbstständigen Beruf keine Lohnfortzahlung bekommt, braucht einen besseren PKV-Schutz für den Fall eines Krankenhausaufenthalts. Durch den Abschluss einer Krankenhaus-Tagegeldversicherung profitiert ein Selbstständiger davon, dass die durch den Klinikaufenthalt anfallenden Einkommenseinbußen zu einem guten Teil durch die Zusatzversicherung abfedert werden.

Privatversicherte sollten bei einem PKV-Vertragsabschluss auch an eine spätere Pflegebedürftigkeit denken. Fakt ist: PKV-Kunden erhalten bei Pflegebedürftigkeit genau dieselben Leistungen, wie die gesetzlich Krankenversicherten. Heute gilt aber für alle, dass erhöhter Pflegebedarf mit diesen Zahlungen nicht mehr vollständig finanziert werden kann. Die Menschen, die pflegebedürftig werden, müssen bei erhöhtem Pflegebedarf einen guten Teil der horrenden Kosten selbst mittragen. Eine private Pflegevorsorge ist daher sehr sinnvoll. Sie erweitert die vielen Vorteile einer privaten Krankenversicherung noch. Da niemand weiß, wie es in 20, 30 oder 40 Jahren mit der Pflege aussieht, ist es sinnvoll, sich vorsichtshalber gut abzusichern.

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Fazit

Angesichts der überzeugenden Vorteile einer privaten Krankenversicherung ist es für viele Menschen, die die notwendigen Bedingungen für eine Versicherung in einer PKV erfüllen, ein echter Gewinn, hier einen Vertrag abzuschließen. Alle Beamten und Beamtenanwärter, alle Freiberufler und Selbstständige, sowie weitere Berufsgruppen können – unabhängig von der derzeitigen Einkommenshöhe – Mitglied in einer PKV werden. 

Nur für angestellte Arbeitnehmer gilt, dass deren Jahresarbeitsentgelt seit 2019 oberhalb der Versicherungspflichtgrenze von 5.062,50 Euro brutto monatlich liegen muss, damit sie automatisch als versicherungsfrei nach SGB V §6 gelten. Erst dann können auch angestellte Arbeitnehmer zu einer privaten Krankenversicherung wechseln. 

Viele Menschen erfüllen die Voraussetzungen für eine Versicherung in einer PKV nicht. Trotzdem können sie sich – zusätzlich zur Pflichtversicherung in einer GKV – zumindest über eine oder mehrere Zusatzversicherungen privat besser absichern. So können zum Beispiel durch eine private Zahnzusatzversicherung hohe Eigenbeteiligungen für teuren Zahnersatz vermieden werden.

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